
Mein Ansatz & Arbeitsbereiche
Verhaltenstherapie
Es gibt viele Wege in der Psychotherapie.
Ich habe mich früh für die Verhaltenstherapie entschieden. Nicht, weil sie „nur“ auf Verhalten schaut, sondern weil sie wissenschaftlich fundiert, flexibel und wirksam ist. Sie bietet Werkzeuge, die auf Ihr individuelles Erleben zugeschnitten werden können – von klar strukturierten Methoden bis hin zu tiefgehender, traumasensibler Arbeit.
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Die Schlitten-Metapher
Stellen Sie sich vor, Ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster sind wie ein schneebedeckter Berg.
Am Anfang fahren Sie mit dem Schlitten verschiedenste Routen. Doch mit der Zeit entstehen feste Spuren – manche davon nützlich, andere eher hinderlich. Irgendwann rutschen Sie automatisch in diese gewohnten Bahnen, selbst wenn sie Ihnen nicht mehr guttun.
Verhaltenstherapie bedeutet:
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diese alten Spuren zu erkennen,
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neue Wege zu schaffen,
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und Ihre Fähigkeit zur flexiblen, bewussten Wahl zu stärken.
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Mehr als Verhalten
In meiner Arbeit fließen neben den klassischen verhaltenstherapeutischen Methoden auch moderne Ansätze ein – etwa Schematherapie, Metakognitive Therapie, Akzeptanz- und Commitmenttherapie sowie Funktional-analytische Psychotherapie.
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Bei Traumafolgestörungen ergänze ich die Arbeit durch EMDR, Ego-State-Therapie und körperorientierte Methoden, um das Nervensystem zu stabilisieren und tief verankerte Muster sanft zu verändern.

Traumatherapie
Traumatherapie & EMDR hilft Ihnen innere Heilung zu finden und belastende Erlebnisse zu verarbeiten.

EMDR Verfahren
EMDR als evidenzbasiertes Verfahren zur Behandlung von Traumafolgestörungen und PTSD ist höchst wirksam.

Integrativer Ansatz
Mein integrativer Ansatz kombiniert bewährte Methoden wie Ego States, IFS, Trauma-Yoga und DBR für ganzheitliche Heilung.

Körperorientiert
Dieser körperorientierter Ansatz der Traumatherapie hilft Ihnen Traumata auf sanfte und nachhaltige Weise zu überwinden.
EMDR -
Eye Movement Desensitization and Reprocessing
EMDR ist ein international anerkanntes, wissenschaftlich gut untersuchtes psychotherapeutisches Verfahren zur Behandlung von traumatischen und hochbelastenden Erfahrungen. EMDR basiert auf der Annahme, dass das Gehirn grundsätzlich über eine natürliche Fähigkeit zur Verarbeitung von Erlebnissen verfügt, diese jedoch durch extreme Belastungen blockiert werden kann.
Durch gezielte bilaterale Stimulation (z. B. Augenbewegungen) wird diese Verarbeitung erneut angeregt. Belastende Erinnerungen können so schrittweise an emotionaler Intensität verlieren und in einen neuen, weniger überwältigenden Zusammenhang integriert werden.
EMDR wird besonders erfolgreich eingesetzt bei:
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Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
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komplexen Traumafolgestörungen
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belastenden Erinnerungen und Schockerlebnissen
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Angststörungen und Panik
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stress- und belastungsbedingten Symptomen
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psychosomatischen Beschwerden
Zahlreiche internationale Studien belegen die hohe Wirksamkeit von EMDR, weshalb es von nationalen und internationalen Fachgesellschaften als evidenzbasiertes Verfahren empfohlen wird.
EMDR kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn reine Gesprächstherapie an ihre Grenzen stößt – etwa wenn Klient:innen verstehen, warum es ihnen schlecht geht, sich das belastende Erleben jedoch emotional oder körperlich nicht verändert. EMDR setzt genau dort an, wo Worte allein oft nicht mehr ausreichen.

Arbeitsschwerpunkte
Wobei ich Sie unterstütze
Psychische Belastungen können viele Gesichter haben. In meiner Praxis arbeite ich mit Menschen, die ganz unterschiedliche Themen mitbringen. Dabei geht es nicht nur um „Diagnosen“, sondern um reale Erfahrungen, die den Alltag schwer machen können.
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Meine Schwerpunkte im Überblick:
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Depression und Erschöpfung
Begleitung bei Niedergeschlagenheit, innerer Leere, Antriebslosigkeit und Selbstwertproblemen. -
Trauma und Traumafolgestörungen
Behandlung von akuten Traumata sowie komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS) – unter Einbezug von EMDR, Ego-State-Therapie und körperorientierter Traumatherapie. -
Narzisstischer Missbrauch
Unterstützung nach toxischen Beziehungen, emotionalem Missbrauch oder manipulativen Beziehungserfahrungen. -
Angststörungen & Panikattacken
Therapie bei generalisierten Ängsten, Phobien und belastender Unsicherheit im Alltag. -
ADHS, Autismus-Spektrum, AuDHD (Neurodivergenz)
Begleitung bei Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsbesonderheiten. -
Zwangsgedanken & Zwangshandlungen
Behandlung von Zwangsstörungen mit Methoden wie Exposition mit Reaktionsverhinderung (ERP) oder Metakognitiver Therapie (MCT). -
Männerspezifische Themen
Raum für Themen wie Leistungsdruck, Nähe-Distanz-Probleme, Sexualität oder Vaterrolle. -
Burnout & chronischer Stress
Unterstützung beim Umgang mit Erschöpfung, Überforderung und der Suche nach Balance. -
Sucht & Abhängigkeit
Hilfe bei problematischem Konsum (Alkohol, Medikamente, Drogen, Spielen, Essen). -
Psychosomatische Beschwerden
Arbeit mit körperlichen Symptomen, die im Zusammenhang mit ungelösten seelischen Konflikten stehen. -
Funktionelle Störungen
(z. B. Reizdarm, chronische Schmerzen, Schlafprobleme) – mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper und Psyche. -
Lebenskrisen & belastende Situationen
Begleitung in Zeiten von Trennung, Verlust, Krankheit oder gesellschaftlichen Krisen (z. B. Pandemie, Krieg, Katastrophen). -
Interpersonelle Schwierigkeiten
Arbeit an Partnerschaftsproblemen, familiären Konflikten und wiederkehrenden Mustern in Beziehungen. -
Emotionsregulation
Methoden zur Stabilisierung, Selbstregulation und einem bewussteren Umgang mit Gefühlen.